Security muss ganzheitlich gedacht werden und beschränkt sich nicht nur auf die Netzwerksicherheit. Mit physischem Zugriff können Geräte manipuliert werden, oder gar auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden und alle Maßnahmen werden umgangen.
Gemäß CRA ist für Produkte risikobasierte Authentifizierung, sowie Nachweiserbringung verpflichtend. Auch die neue Maschineverordnung fordert Schutz vor Korrumpierung und Protokollierung von Ereignissen. Beide Forderungen werden mit dem Absichern von Schaltschränken adressiert und umgesetzt.
Außerdem fordert die NIS2 Authentifizierung und Management. Gerade bei der Nutzerverwaltung vereinfacht ein einheitliches System, wie unser PIT-Reader, die Nutzerverwaltung in der Produktion. So werden Passwörter, die jeder Mitarbeiter und Ex-Mitarbeiter weiß, umgangen.
Normativ eingeordnet
Die Normenreihe IEC 62443 bezieht sich bei ihren Maßnahmen ebenfalls stark auf Authentifizierung und Nachweiserbringung. Mit der Schaltschrank-Absicherung werden die Fundamental Requirements 1 (Identifizierung & Authentifizierung), 2 (Nutzungskontrolle) & 6 (Rechtzeitige Reaktion auf Ereignisse) adressiert.
- FR1: durch das Authentifizieren der Nutzer mittels Keycards
- FR2: Durch das Setzen von Berechtigungen
- FR6: Durch das Protokollieren der Anmeldungen und Zugriffen mit Zeitstempel
Außerdem werden Managementanforderungen aus der IEC62443 durch die zentrale Nutzerverwaltung und das eindeutige identifizieren der Benutzer erleichtert und ein höherer Security Level kann erreicht werden.
Zudem wird durch physische Absicherung der Exposure Level nach 50742 gesenkt.