23.09.2021

Pilz sichert Bierkultur

Sauberer Biergenuss dank Pilz

Der Brauprozess folgt ja bekanntlich dem Reinheitsgebot aus 1487. Doch auch die Abfüllung des Lieblingsgetränks der Österreicher ist von hygienischer Präzision geprägt. In der Brauerei Wieselburg werden jährlich 1,3 Hektoliter Bier in 130 verschiedenen Verpackungseinheiten abgefüllt. Dabei werden höchste Anforderungen an die Maschinensicherheit gestellt, weit über normative Vorgaben und Gesetze hinaus. Bei jeder Modernisierung der Anlagen wird aber auch größten Wert auf die praktikable Anwendung der Sicherheitstechnik gelegt. Im Zuge eines Steuerungsretrofits der Abfüllanlage wurde Pilz nun mit der Modernisierung der Sicherheitstechnik des Fass-Innenreinigers und des Fass-Füllers, inklusiver alle notwendigen Berechnungen und Dokumentationen, betraut.

Sicherer Reinigungsprozess

Über ein Fördersystem gelangen leere Fässer zu einem Füllerkarussell. Dort werden sie auf einem Hubtisch automatisch gereinigt und über einen Rollenförderer wieder ausgeschleust. Bei der Reinigung selbst wird das Fass zunächst restentleert, mit Wasser gespült, mit Säure gereinigt und nochmals mit Wasser gespült. Anschließend wird das Fass sterilisiert, mit Co2 Gegendruck neuerlich befüllt. Beim Füller selbst können bis zu 20 Fässer gleichzeitig rotieren, beim Reiniger sogar bis zu 24 Fässer gleichzeitig. Die seit 1993 in Betrieb stehende Anlage kommt damit auf einen Autoput von bis zu 700 Fässern in der Stunde. Eben dieses Herzstück wurde nun einem Steuerungsretrofit unterzogen, bei dem Pilz die Eingriffsmöglichkeiten in die Maschine neu bewertet und validiert hat.

Sicherer Biergenuss dank praxistauglicher Safety-Lösung

Im Zuge des Steuerungsretrofits der Anlage wurde auch das geplante Sicherheitskonzept einem Safety-Check unterzogen, wobei Pilz die Neubewertung und Validierung sämtlicher Eingriffsmöglichkeiten in die rundum erneuerte Abfüll- bzw. Innenreinigungsanlage verantwortete. Dabei galt es eine praxistaugliche Safety-Lösung zu entwickeln, damit die Anlage jederzeit für Wartungsarbeiten zugänglich ist. Mobile Schutzzäune und der dreistufige Zustimmtaster PITenable sorgen hier für eine sichere, aber praktikable Zutrittsmöglichkeit zum Gefahrenbereich für Einricht- und Wartungsarbeiten.

Vor allem das umfassende Consulting,- und Normenwissen der Pilz-Experten wurde angezapft, wenn es um die Analyse potentieller Gefahrenstellen und die Umsetzung und sicherheitstechnische Validierung gem. internationaler Sicherheitsrichtlinien und Normen ging: "Wir bilden uns zwar kontinuierlich weiter beim Thema Safety, aber wenn man nicht täglich mit diesen Dingen zu tun hat und die entsprechenden Gesetze im Blick behält, ist es schwierig, up to date zu bleiben. Deshalb vertrauen wir in dieser Hinsicht auf das Know-How und die Expertise von Pilz. Ronald Kahr und seine Kollegen haben das Detailwissen und denken für uns mit, so wie wir es von einem zuverlässigen und vertrauenswürdigen Partner erwarten", so Andreas Schmutz, Leiter Anlagentechnik der Brauereien Schwechat und Wieselburg.

"Wir haben bei Pilz Österreich in den letzten Jahren ein eigenes Kompetenz-Team für Brauereien aufgebaut, um den speziellen Safety-Anforderungen nicht nur gerecht zu werden, sondern unseren Kunden vorausschauende, praxistaugliche und mehrwertschaffende Lösungen anbieten zu können. Und das rege Interesse von Seiten der Branche zeigt, wie wichtig es ist, sich in die besonderen Bedürfnisse der Kunden wirklich hineinversetzen zu können." so Ronald Kahr, Key Account Brauereien.

Sicherer Biergenuss dank Pilz (c) Brau Union Österreich
Abfüll- und Innenreinigungsanlage (c) Brau Union Österreich
Mobile Schutzzäune als praktikable Safety-Lösung (c) Brau Union Österreich
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