24.11.2020

Maschinensicherheit nach dem Brexit

Für Maschinen- und Anlagenbauer wird die Zeit nach dem Brexit vor allem in Bezug auf bestehende und künftige EG-/EU-Baumusterprüfbescheinigungen und das Anbringen der UKCA-Kennzeichnung erhebliche Auswirkungen haben.


Noch laufen die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien (UK), noch wird um ein Handelsabkommen nach dem Brexit gerungen. Wie dieses aussehen wird, oder ob es doch zu einem harten, vertragslosen Brexit kommen wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Also vieles noch im Fluss.


Dennoch müssen Maschinen- und Anlagenbauer, die Komponenten, Baugruppen oder gar komplette Maschinen mit EG-/EU-Baumusterprüfbescheinigungen, ausgestellt von einer britischen Benannten Stelle (Notified Body (NB), unbedingt wissen, dass diese zum 01.01.2021 ihre Gültigkeit innerhalb der EU verlieren werden.
UK ist ab diesem Zeitpunkt dann zudem Drittland, für das ab dem 01.01.2021 bei der Einfuhr in die EU unter Umständen ein Bevollmächtigter (Authorised Representative) zu benennen ist. Dieser muss innerhalb der EU ansässig sein.
Im Umkehrschluss wird UK ebenso zum Drittland für Importe aus der EU und die Benennung eines lokal in UK ansässigen Bevollmächtigten (Authorized Representative) wird möglicherweise ebenso zu prüfen sein.
Die CE-Kennzeichnung wird voraussichtlich spätestens ab dem 01.01.2022 in UK Geschichte sein und durch ein nationales, britisches Konformitätszeichen, das UKCA-MarkUnited Kingdom Conformity Assessment – ersetzt werden.

Maschinen- und Anlagenbauer müssen sich auf diese unvermeidlichen und sich dynamischen noch ändernden Herausforderungen vorbereiten und einstellen.

Pilz ist für sie am Ball und unsere Pilz Experten unterstützen Sie in der EU und in UK bei allen damit verbundenen Veränderungsprozessen und deren praktischen Umsetzung.

Maschinensicherheit nach dem Brexit
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