28.10.2020

Für die Sicherheit muss auf Schnelligkeit nicht verzichtet werden

Mit dem Kollisionsmess-Set PRMS Mensch-Roboter-Applikationen validieren

Schon lange sind Roboter fester Bestandteil in Unternehmen. Menschen werden in Fabriken von ihnen bei schweren oder monotonen Tätigkeiten unterstützt. Genau diese Unterstützung führt oft zu enger Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter.

Um dabei die Sicherheit für Mensch und Roboter herzustellen und zu wahren, arbeitet das EU Forschungsprojekt Rossini daran, Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK) zu verbreiten und zu optimieren. Das Frauenhofer IFF arbeitet an einer Methode für kollaborative Roboter zur Bewertung des Gefahrenpotenzials des transienten Stoßes. Die Messung von Kollisionskräften erfordert prinzipbedingt ein fixiertes Messgerät, weshalb sich der transiente Stoß nicht nachstellen lässt. Durch eine vom Fraunhofer IFF vorgeschlagene Umrechnung der am fixierten Messgerät gemessenen Kollisionskräfte, lassen sich diese transienten Stöße bewerten. Diese Methode verhindert eine niedrige Robotergeschwindigkeit, während das Sicherheitsniveau unverändert hoch bleibt.

Das verwendete Messgerät ist das Kollisionsmess-Set PRMS (Pilz Robot Measurement System) von Pilz. Mit diesem PRMS Set werden Mensch-Roboter-Applikationen validiert, indem Kraft und Druck ermittelt werden, die bei einer möglichen Kollision entstehen. Das neue, von Fraunhofer IFF entwickelte Verfahren, wurde mit dem Pilz PRMS mit verschiedenen Robotern validiert. Somit stellt das neue Verfahren unter Berücksichtigung eines transienten Stoßes, trotz erhöhter Robotergeschwindigkeit, hohe Sicherheit für den Menschen her.

Mehr zum Kollisionsmess-Set PRMS

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