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CE-Kennzeichnung

Wie ist zu verfahren, wenn in einer Maschine gem. Maschinenrichtlinie ein Druckgerät der Kategorie III als Funktionseinheit eingebaut werden soll? Wie ist das Konformitätsverfahren durchzuführen?

Im geschilderten Fall, wird ein Konformitätsbewertungsverfahren gemäß Maschinenrichtlinie durchgeführt.
Für das Druckgerät muss dann eine eigene CE Kennzeichnung nach Druckgeräterichtlinie vorliegen.


Hintergrundinformation:

Auszug aus dem Leitfaden für die Anwendung der Maschinenrichtlinie 20006/42/EG 2. Auflage

Richtlinie 97/23/EG über Druckgeräte (DGRL)
In Übereinstimmung mit Artikel 3, ist die DGRL anwendbar auf die Druckgefährdungen von Druckgeräten, die in ihren Anwendungsbereich fallen und die in Maschinen eingebaut oder mit ihnen verbunden sind. Wenn Druckgeräte, die bereits in Verkehr gebracht wurden, in Maschinen eingebaut werden, müssen die technischen Unterlagen des Maschinenherstellers die EG-Konformitätserklärung nach der DGRL für diese Druckgeräte enthalten – siehe § 392: Anmerkungen zu Anhang VII Teil A Nummer 1 Buchstabe a.

Druckgeräte, die nicht höher als in Kategorie 1 eingestuft sind und in Maschinen eingebaut werden, die in den Anwendungsbereich der Maschinenrichtlinie fallen, sind aus dem Anwendungsbereich der DGRL ausgenommen. Die Maschinenrichtlinie gilt dann in vollem Umfang für derartige Geräte. Es ist zu beachten, dass die Maschinenrichtlinie das Bruchrisiko beim Betrieb abdeckt – siehe § 207: Anmerkungen zu Anhang I Nummer 1.3.2.

Letzte änderung des Artikels: 2014-11-20 15:56
Autor: Pilz GmbH & Co. KG
Revision: 1.0

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