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Ostfildern, 01.10.2015

Mit Werteorientierung zum Erfolg – Werte schaffen Zukunft

Das Jahr 2015 ist für Pilz ein besonders denkwürdiges: - Eröffnung der ersten Produktionsstätte außerhalb von Europa im chinesischen Jintan - Neubau Peter Pilz Produktions- und Logistikzentrum in Ostfildern und Erweiterung zum Pilz Campus - Neues Logo unterstreicht visuell Positionierung als Anbieter von kompletten Lösungen für Sicherheit und Automation. - Pilz bringt eigene webbasierte Visualisierungssoftware PASvisu auf den Markt - Die Zahl der Mitarbeiter wird in diesem Jahr erstmals auf über 2000 steigen. Die Zeichen bei Pilz stehen also auf Wachstum. Die Basis dafür sind Werte und Grundüberzeugungen.

So wie das Zusammenleben auch im Privaten durch gemeinsame Regeln und Verhaltenskonventionen geprägt ist, so basiert auch das Miteinander im Unternehmen auf einem tradierten Wertefundament. Bei Pilz gründen diese auf christlichen Wurzeln. Zu den gelebten Werten gehören die gegenseitige Wertschätzung und der respektvolle Umgang, auch Ehrlichkeit und Offenheit, Loyalität und Zuverlässigkeit sowie Hilfsbereitschaft und Fleiß. Im Leitbild verankert ist der Gedanke des unternehmerisch verantwortlich denkenden und handelnden Mitarbeiters. Als Familienunternehmen definiert sich Pilz durch seine Mitarbeiter. Das Auftreten am Markt und gegenüber den Kunden ist geprägt von Vertrauen, Verlässlichkeit und Mut.

Vertrauen ist Verpflichtung
Produkte und Lösungen von Pilz sorgen seit Jahren dafür, dass überall dort wo gefahrbringende Bewegungen oder Ereignisse in Fabrikhallen, wie beispielsweise Pressen oder CNC-Maschinen, oder auch im öffentlichen Umfeld in Seilbahnen, in Vergnügungsparks, in Theatern, der Bahntechnik oder in großen Gebäuden auftreten können, die Menschen trotzdem sicher sind und unversehrt bleiben. Voraussetzung ist hier das Vertrauen in die Technik von Pilz und das ist eine große Verpflichtung.

Mut zur Innovation
Pilz bietet komplette Automatisierungslösungen mit der Kernkompetenz Sicherheit – von der Sensorik, über die Steuerung bis zur Aktorik. Seit diesem Jahr ergänzt daher auch eine maßgeschneiderte Visualisierung das Portfolio.

Mit der webbasierten Visualisierungslösung PASvisu hat der Anwender die gesamte Automatisierung im Blick. Der Einsatz dieser webbasierten Softwarelösung eröffnet neue Möglichkeiten bei der Maschinenbedienung, Beobachtung, Analyse und Wartung. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit einer Visualisierungslösung ist ihre Einbettung in das Steuerungskonzept einer Anlage. Eben diese Philosophie hat uns seit Beginn der Entwicklung von PASvsiu im Jahre 2012 geleitet: Anwender von Pilz Steuerungslösungen können für Visualisierungsaufgaben auf den kompletten Datenbestand der Maschinensteuerung zugreifen und so Anlagen komplett bedienen, diagnostizieren und beobachten.

Wie alle seine Kernprodukte hat Pilz auch PASvisu komplett inhouse entwickelt: mit einem Team aus Entwicklern und Ingenieuren aus Ostfildern und aus dem Software-Entwicklungszentrum im irischen Cork. Solche aufwändigen Eigenentwicklungen benötigen neben Kompetenz und den entsprechenden Ressourcen zuallererst Mut. Mut deswegen, weil es bei allen Planungen und Prognosen keine Garantie, keine Gewährleistung gibt für den Erfolg. Denn eine Produktneuheit ist nur dann eine Innovation, wenn der Markt sie annimmt. Technologieführerschaft allein macht ein Unternehmen noch nicht erfolgreich. Die Freude an Technik und Innovation bei Pilz beflügelt diesen Mut zur Innovation.

Industrie 4.0 braucht Verlässlichkeit
In den letzten Jahrzehnten hat sich Pilz durch die Entwicklung neuer Produkte, Umsetzung von Applikationen und die aktive Mitarbeit in vielen Normungsgremien einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut, der hilft, die Herausforderungen der Zukunft, Stichwort Industrie 4.0, zu meistern.

Die Entwicklung erfolgt schrittweise. Wer sich an das Zusammenwachsen von Mechanik und Elektronik erinnert, der weiß, dass das nicht reibungslos und ohne gegenseitige Vorbehalte verlief. Ähnlich wird es auch bei Industrie 4.0 verlaufen. Dass die zunehmende Vernetzung und der Einzug des Internets in die Fabrikhallen ein mühsamer Prozess ist, zeigen die aktuellen Diskussionen um die notwendigen Standards.

Pilz hat beginnend in den 80er und 90er Jahren bis heute die Standardisierung im Bereich Maschinensicherheit maßgeblich geprägt und hat – so wird von unabhängiger Stelle bestätigt – Industriegeschichte geschrieben.

Gemeinsam schaffen wir Industrie 4.0
Mit Vertrauen, Verlässlichkeit und Mut will Pilz auch beim Thema Industrie 4.0 aktiv die Zukunft gestalten. Durch die Mitarbeit in der Forschungsunion der Bundesregierung hat das mittelständische Unternehmen Industrie 4.0 von Beginn an mitgestaltet. Dort, in dem zentralen forschungspolitischen, Beratungsgremium, in das die geschäftsführende Gesellschafterin Susanne Kunschert 2010 berufen wurde, ist das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 geboren worden. Pilz hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Sicherheit als erfolgskritischer Faktor für Industrie 4.0 in den Handlungsempfehlungen, die der Bundesregierung übergeben wurden, verankert ist. Heute und in Zukunft arbeiten wir in Gremien wie der Allianz Industrie 4.0 des Landes Baden-Württemberg und der Forschungsplattformen SmartFactory KL an der Schaffung gemeinsamer, praktikabler Standards – immer mit Blick auf Safety und Security.

Pilz kennt den dafür notwendigen Prozess für die Erarbeitung solcher Standards: Das Unternehmen hat ihn beim Thema Maschinensicherheit in den Anfängen und auch in den darauffolgenden Jahrzehnten mitgestaltet und mitgeprägt. Heute können sich Anwender und Maschinenbauer auf etablierte Normen und Richtlinien verlassen. Darauf ist Pilz stolz. Denn das ist ein unschätzbarer Wert in unserer modernen Industriegesellschaft.  

Dieser Standardisierungsprozess ist auch für Security notwendig. Industrie 4.0 braucht verlässliche Standards für Security, sonst werden die Lösungen nicht praktikabel sein. Als Botschafter der Sicherheit sieht Pilz darin eine wichtige Aufgabe in den nächsten Jahren, die es gemeinsam zu meistern gilt.

Werten Raum geben
Der Automatisierungsmarkt ist äußerst lebendig und fordert von Unternehmen wie Pilz, sich ständig weiter zu entwickeln. Damit sich gemeinsame Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Mut sowie eine entsprechende Führungskultur entfalten und gelebt werden können, benötigen diese Freiraum – sowohl gedanklich, als auch physisch.

Und diesen Freiraum hat Pilz mit dem neuen Peter Pilz Produktions- und Logistikzentrum geschaffen. Anspruch war es, ein Gebäude zu errichten, dass heutigen und zukünftigen Anforderungen an Technik und Umwelt Rechnung trägt. Pilz will ein gutes Klima schaffen, sowohl mit Blick auf den Schutz der Umwelt, auf die Nachbarschaft im angrenzenden Wohngebiet und im Industriegebiet, als auch innerhalb von Pilz. Im neuen Produktions- und Logistikzentrum sollen sich die Menschen wohl fühlen, Mitarbeiter genauso wie Gäste.

Das Gebäude ist lediglich ein Konstrukt. Es sind die Menschen, die das Gebäude mit Leben erfüllen und ihm eine Bedeutung geben. Aus diesem Gedanken heraus ist zusammen mit dem neuen Produktions- und Logistikzentrum auch der Pilz Campus entstanden. Produktion und produktionsnahe Abteilungen unter einem Dach, alle anderen Abteilungen auf einem Gelände: Der Umzug der Fertigung mit Wareneingang, Versand und Lager in das neue Gebäude vergrößert und verbessert gleichzeitig die Arbeitsumgebung für die anderen Abteilungen, allen voran die Entwicklung, die in der ehemaligen Fertigung Platz findet für ihre Labore und Büros.

Campus der kurzen Wege
Diese Nähe und die daraus resultierende Qualität der Zusammenarbeit auf dem Campus der kurzen Wege lässt sich kaum beziffern. Alle Abteilungen erhalten ständig Rückkopplungen zu ihrer Arbeit und es entsteht ein gegenseitiges Verständnis für die Arbeit des Anderen. Die Transparenz steigt. Schnittstellenprobleme zwischen einzelnen Gruppen sind geringer. Die Wege sind also nicht nur räumlich gesehen kurz, sondern auch geistig. Wir haben hier also Bedingungen geschaffen, die einfach gut sind. Pilz kann damit seinen Mitarbeitern den Raum geben, aufbauend auf den Pilz Werten, gemeinsam im besten schwäbischen Sinn „schaffen“ zu können.

Dass sich diese Wertorientierung wirtschaftlich lohnt, zeigt die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens: Die ersten drei Quartale konnte Pilz seine Umsatzziele voll erreichen, so dass das Unternehmen für 2015 von einem ähnlich guten Wachstum wie in 2014 ausgeht. Auch bei der Mitarbeiterzahl bleibt Pilz auf Wachstumskurs und wird in diesem Jahr erstmals  eine Mitarbeiterzahl von über 2000 erreichen. Werte schaffen Zukunft!
 

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Unternehmens- und Fachpresse
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