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Ostfildern, 23.04.2012

Sicherheit und Standard verschmelzen

Mit dem neuen Editor PAS STL sowie den neuen Steuerungen PSSuniversal multi stellt Pilz zwei wichtige Weiterentwicklungen im Automatisierungssystem PSS 4000 vor. Beide Neuerungen unterstreichen den Ansatz des Systems: Einfaches Umsetzen komplexer Automatisierungsprojekte für Standard- und Sicherheitsaufgaben.

PAS STL: Programmierung von Standard und Sicherheit auf einer Basis
Zu den wichtigsten aktuellen Neuerungen zählt der Editor PAS STL (Structured Text Language). Mit PAS STL nach EN/IEC 61131-3 steht nun der Editor "Strukturierter Text" sowohl für Standard- als auch für Sicherheitsaufgaben zur Verfügung. Damit lässt sich das Steuerungssystem PSSuniversal PLC neben den bereits bestehenden Editoren PAS IL (Instruction List, Anweisungsliste) und dem grafischen Programm-Editor PASmulti nun mit einem weiteren standardisierten Editor programmieren.

Die Editoren sind einheitlich auf der Software-Plattform PAS4000 angelegt, so ist auch ein einheitliches Handling gewährleistet. Die sehr einfache Kombinationsmöglichkeit der "klassischen" Programmiersprachen nach EN/IEC 61131-3 und dem Programm- Editor PASmulti zeichnet die Lösung aus: Der Programmierer kann alle Möglichkeiten und Freiheitsgrade eines frei programmierbaren Steuerungssystems nutzen. Sind alle Funktionen getestet und geprüft, können diese auf der Bausteinebene sehr einfach gekapselt und via PASmulti zur standardisierten Wiederverwendung bereitgestellt werden. PASmulti von Pilz erweitert damit seinen Einsatzbereich vom reinen Programm-Editor hin zum elementaren Mittel für Strukturierungs- und Standardisierungsaufgaben.

Mit PAS STL als weiterem Mitglied der Familie der EN IEC 61131-3-Editoren schafft Pilz die Möglichkeit, dass Sicherheits- und Standardfunktionen einheitlich und komplett auf derselben, standardisierten Basis programmiert werden können. Erstmals können in PAS4000 im Umfeld der industriellen Automatisierung auch Anweisungsliste (PAS IL) und Strukturierter Text (PAS STL) als LVL (Limited Variability Language) eingestuft werden. Das hat der TÜV Süd bestätigt. Dadurch erfüllen die beiden Editoren die Anforderungen an die Erstellung sicherheitsbezogener Anwendersoftware (SRASW) nach den relevanten Normen wie EN/IEC 62061 und EN ISO 13849-1.

Neues Steuerungssystem PSSuniversal multi
Eine weitere wichtige Neuerung betrifft die Skalierbarkeit von Sicherheitslösungen. Hierzu trägt die neue Geräteklasse PSSuniversal multi bei. Die vorhandenen PLC-Steuerungen im Systemverbund PSS 4000 erfahren so eine Abrundung in Richtung Einzelmaschinen sowie verkettete Anlagen. Auch PSSuniversal multi bietet dank der Programmierbarkeit über den grafischen Programm-Editor PASmulti eine einfache Bedienung.

Ein wesentlicher Vorteil von PSSuniversal multi ist seine Offenheit: Die  Steuerungen können über das sichere Echtzeit-Ethernet SafetyNET p vernetzt werden und zudem über andere Industrial-Ethernet-Protokolle mit weiteren Geräten kommunizieren. Als offenes Steuerungssystem ist es beispielsweise auch über die Profibus-DP Schnittstelle einfach in vorhandene Automatisierungsstrukturen integrierbar.

Pilz auf der Hannover Messe 2012: Halle 9, Stand D17

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