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Wie unterscheidet sich bei einer Risikobeurteilung eine "leichte Verletzung" von einer "schweren Verletzung"?

Frage:

Bei einer Risikoeinschätzung muss die Verletzungen in 4 Punkte einstufen:
1. keine Verletzung
2. leichte Verletzung
3. schwere Verletzung
4. Tod
Punkt 1. und 4. sind eindeutig. Unklar sind Punkt 2. und 3. Wie wird z.B. ein einfacher Bruch des Fingerknochens bzw. ein komplizierter Oberschenkelbruch eingestuft?

Antwort:

Es gibt keine festen Vorgaben für die Risikoeinschätzung/ Einstufung der Verletzung. Wir empfehlen folgende Einstufung vorzunehmen:

Leichte Verletzung: z.B. leichter Stoß, leichte Quetschung, blauer Fleck, o.ä. Also eine Verletzung, die nicht ärztlich versorgt werden muss und bei der kein krankheitsbedingter Ausfall entsteht.

Schwere Verletzung: z.B. Knochenbruch oder auch eine tiefe Schnittwunde. In der Regel eine Verletzung, die ärztliche behandelt werden muss und bei der es auch zu einem Arbeitsausfall kommen kann.

Generell sollte bei der Einstufung der Verletzung immer vom "worst case" der möglichen Gefährdung ausgegangen werden.

Letzte änderung des Artikels: 2015-02-23 09:39
Autor: Pilz GmbH & Co. KG
Revision: 1.0

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